Dienstag, 7. März 2017

Switch of the World - Reise von der Central Kalahari nach Deutschland

Buschpilot der Moreni AirTau Pan Camp im Central Kalahari Game Reserve Nach 3 Stationen in Botswana und zuletzt 3 Tagen Aufenthalt im Tau Pan Camp im Central Kalahari Game Reserve (1) beginnt unsere Rückreise nach Deutschland gegen 10:00 Uhr am Airstrip des Camps. Der Rückweg über 10.000 km (Luftlinie) zieht sich mit Stopps und Aufenthalten in Maun, Johannesburg und Frankfurt a.M. 25 Stunden hin, bis wir zu Hause sind. Die Reise hat unseren Blick auf die eigene Kultur verändert. Die Rückkehr erleben wir als einen harten Aufprall in einer verrückten Welt. Wohin wir auch schauen: Menschenmassen, Hektik, Verkehrschaos, Lärmterror. Das Leben in der 'Welt des Fortschritts' ist eine Horror Show. Wer will diese Welt? Warum haben wir eine solche Welt konstruiert? Was lässt uns denken, dass wir sie brauchen? Warum tun wir das? Solange wir Lebensqualität mit Annehmlichkeiten und Luxuskonsum assoziieren, macht uns deren Genuss zu Mitschuldigen dieser dekadenten Welt. Der Konflikt ist nur radikal zu lösen. San people haben das Problem verstanden und gehen den schweren Weg radikaler Lösungen.(2)
Intensive Erlebnisse dieser Reise beschäftigen uns noch lange, nicht nur während des Tages, sondern auch in der Nacht. Im Traum gleiten wir in Mokoros durch Teppiche von Seerosen im Okavango Delta, passieren misstrauisch glotzende, schnaubende Hippos, jagen Wildhunden nach, beobachten Löwen und Leoparden in einer faszinierender Vogelwelt, wandern mit Kustom in der Kalahari. Die Nachbearbeitung von Fotos und Posts dieses Blog erstreckt sich nach der Rückkehr über 6 Wochen, aber nicht als lästige Pflicht, sondern als Muße, getrieben vom Bedürfnis der aktiven Auseinandersetzung mit unseren Erlebnissen, um sie als Erfahrung bewältigen zu können. - Fotoserie Rückreise

Sonntag, 5. März 2017

Das Bessere ist der Feind des Guten - Aktivitäten in der Central Kalahari (4.-7.02.2017)

Sonenaufgang in der Central Kalahari
Ereignisse und Bedingungen eines Reiseverlaufs sind im Detail nicht vorhersehbar. Im Rückblick unserer Botswana-Reise sagen wir uns, dass die Bewertung dieser Etappe deutlich positiver ausgefallen wäre, wenn sie den Auftakt eines ansteigenden Spannungsbogens gebildet hätte. Es kam anders und daher dominieren nach Aufenthalten im Lebala Camp (1) und im Kanana Camp (2) auf der Schlussetappe Erfahrungen einer Mischung ungünstiger Konstellationen:
  • Camp(3) und Guides präsentieren sich nicht in Bestform. 
  • Die Regenzeit fällt in dieser Saison ungewöhnlich nass aus(.4) 
  • Gesetzliche Bedingungen schränken Game Drives ein.(5) 
  • Unsere Fotoausbeute ist unter diesen Bedingungen enttäuschend.
  • Die soziale Mischung unserer Gruppe bereitet nur wenig Freude. 
  • Das Tau Pan Camp bietet lediglich 2 Aktivitäten an: Game Drives (jeweils am Morgen und am Nachmittag) sowie einen Bushman Walk. Gäste mit mindestens 3 Übernachtungen haben die Option einer Tagestour zum vermeintlich besonders tierreichen Deception Valley. Matt, unser Guide, rät jedoch dringend ab. Die Tour sei lang und bei diesen Bedingungen schwierig. Vermutlich würden wir mehrmals im Schlamm steckenbleiben. Vor Ort seien dann auch keine anderen Tiere zu sehen als in der Tau Pan. Gäste, mit denen er die Tour unternommen habe, seien regelmäßig sehr enttäuscht zurückgekehrt. Matt möchte offensichtlich die Tour vermeiden.
    Wir verzichten auf die Tagestour zum Deception Valley und fahren auf allen Game Drives im riesigen Central Kalahari Game Reserve stets nur das gleiche überschaubare Areal der Tau Pan ab.
Fotogalerien von Wildbeobachtungen im Central Kalahari Game Reserve: Vögel der Kalahari - Säugetiere der Kalahari


Samstag, 4. März 2017

Abschied von Kanana - Flug vom Okavango Delta zum Tau Pan Camp in der Central Kalahari - Desert under Water

Landung Buschflieger am Kanana-Airstrip Wir fliegen erst gegen Mittag vom Okavango Delta in der zentralen Kalahari und nutzen den Vormittag für einen letzten Game Drive in der Kanana Concession. July und Ian können uns bis kurz vor ihrem Abflug gegen 8:30 Uhr begleiten und erleben die Fortsetzung unserer Löwenbegegnung vom gestrigen Abend.(1)
Unsere Reise fällt in die "Green Season" (Regenzeit). Statistisch sind in Botswana im März 7 Regentage im Norden und 5 im Süden mit nur wenig Niederschlag zu erwarten, der kurz und heftig fällt. Klima und Wetter (Statistik und Empirie) sind natürlich 2 Paar Schuhe.(2) Das schon gestern schwächelnde Wetter kippt. Im Süden baut sich eine dunkle Wolkenwand auf, durch die wir zum nächsten und letzten Etappenziel unserer Botswana-Reise fliegen, dem Tau Pan Camp im Central Kalahari Game Reserve.(3) Über der Kalahari scheinen sich alle Himmelsschleusen zu öffnen, um die Wüste zu bewässern.(4) Ihren Höhepunkt erreichen die Niederschläge just bei unserer Landung auf dem Tau Pan Airstrip.
Über Aktivitäten am Tau Pan Camp berichtet der Post: Das Bessere ist der Feind des Guten - Aktivitäten in der Central Kalahari (4.-7.03.2017)

Donnerstag, 2. März 2017

Feels like paradise - Aktivitäten in der Kanana Concession, Okavango Delta (1.-4.03.2017)

Löwen am Kanana Airstrip


Das Kanana Camp liegt in der strikt auf fotografische Aktivitäten ausgerichteten privaten NG27A Concession.(1) Fahrzeuge dürfen Spuren von Wild im Gelände folgen, so dass wir Tieren oft sehr nahe kommen. Während im Lebala Camp, aus dem wir angereist sind, ausschließlich Game Drives durchgeführt werden, bietet das Kanana Camp Landaktivitäten (Game Drives und Bush Walks) und Wasseraktivitäten an (Boat Cruises, Mokoro Cruises und Fishing). Gäste mit mindestens 3 Übernachtungen können ohne Zusatzkosten für eine Nacht auf einem Sleep-out Deck abseits vom Camp reservieren. Wir waren für diese Erfahrung unter dem Sternenhimmel angemeldet, haben die Option jedoch wegen der Wetterlage abgesagt. Simon, unser Guide, dürfte die Entscheidung nicht bedauert haben, er hätte nämlich zu unserem Schutz und für unseren Service in unserer Nähe übernachten müssen.
Abgesehen von Fishing und Sleep-out Deck haben wir alle Optionen wahrgenommen und als Highlights unserer Botswana-Reise genossen, was nicht zuletzt unserem großartigen Guide Simon und Robby als Tracker zu verdanken ist (Kanana Guides). Der aktuelle Post fasst die Höhepunkte zusammen. 

Mittwoch, 1. März 2017

Flug von der Linyanti-Region zum Kanana Camp, ein Juwel im Okavango Delta

Okavango Delta Abschiedsfoto mit Hobbs und Jiti Buschflieger Moremi Air

Am Morgen unternehmen wir mit Hobbs und Jiti noch einmal eine Jagd auf Wildhunde(1), ehe uns am späten Vormittag nach den üblichen Abschiedszeremonien ein Buschflieger in 35 Minuten vom Lebala Airstrip in der Linyanti-Region zum Kanana Airstrip im Okavango Delta transportiert. Auf dem Flug haben wir heute gute Bedingungen und blicken während des Scenic Flights auf eine faszinierende Delta-Landschaft. Am Kanana Airstrip erwartet uns ein Guide des von Ker & Downey(2) betriebenen Kanana Camps, Simon Garebatshole, der uns in den nächsten 3 Tagen betreuen wird und uns in diesem Zeitraum ans Herz wächst.(3)
Fotogalerie: Flug von der Linyanti-Region zum Okavango Delta
Über Aktivitäten in Kanana Concession berichtet der Post: Feels like paradise - Aktivitäten am Kanana Camp im Okavango Delta

Montag, 27. Februar 2017

"Mossis don't read Instructions" - Aktivitäten am Lebala Camp in der Linyanti-Region (27.02.-01.03.2017)

Morning Drive in der Linyanti-RegionAbschiedsfoto mit Hobbs und Jiti Im Lebala Camp(1) bietet Kwando Safaris ausschließlich Game Drives in der Kwando Concession jeweils am Morgen und am Nachmittag an. Während des 3-tägigen Aufenthaltes im Camp sind Hobbs und Jiti die Guides unserer Game Drives.(2) Je nach an- und abreisenden Gästen kann sich die Besatzung des Safarijeeps ändern. An 2 Tagen haben wir Pech und teilen das Fahrzeug mit einem schwer erträglichen us-amerikanischen Paar. 
Während in Nationalparks Wegepflicht besteht, können Fahrzeuge in privaten Konzessionsgebieten den Spuren von Wild durch das Gelände folgen, so dass wir Tieren mitunter sehr nah kommen. Chancen zur Wildbeobachtung sind in der Region hoch, aber nicht planbar. "We see what we see", kündigt Hobbs bei jedem Drive an. Alle Drives sind reizvoll. Enttäuscht sind wir nie, aber arg zerstochen. Morgens und abends sind insbesondere in der Regenzeit massive Mossi-Attacken während der Dämmerung unvermeidbar. Wir schützen uns mit langen Hosen und Ärmeln. Im Camp und auf den Fahrzeugen kreisen ständig Repellent-Sprühflaschen, was Mossis jedoch kaum beeindruckt und Hobbs mit dem Spruch kommentiert: "Mossis don't read Instructions!"
Fotogalerien der Wildbeobachtungen: Vögel - Säugetiere - Amphibien - Wildhunde im Gelände - Wildhunde am Airstrip - Jagende Wildhunde

Sonntag, 26. Februar 2017

Reise von Maun zum Lebala Camp in der Linyanti-Region

Okavango-Delta und Liyanti-RegionOkavango Delta Die Nacht in der Thamalakane River Lodge bei Maun ist unruhig. Gewitter und schwere Regenfälle stören den Schlaf. Frühstück soll es um 6:30 Uhr geben. Um 7:00 Uhr steht das Buffet unvollständig bereit. Zum Kaffee nehmen wir lediglich ein Schälchen Obstsalat. Pünktlich um 7:30 Uhr startet unser Shuttle zum 20 km entfernten Flughafen ‚Maun International’, auf dem täglich 4 Linienflüge (nach Johannesburg, Kapstadt, Gabarone) und zahlreiche Charter per Buschflieger zu oder von Safari-Camps stattfinden.
Um 9:00 Uhr steigen wir in eine 5-sitzige Cessna, um über das Okavangodelta nach Norden zur Savuti- & Linyanti-Region am westlichen Rand des Chobe Nationalparks zu fliegen.(1) Nach Norden grenzt die Region an den namibischen Caprivizipfel. Im sumpfigen, wildreichen Savannenland der Savuti- & Linyanti-Region betreibt Kwando Safaris in einem privaten Konzessionsgelände das Lagoon Camp sowie das Lebala Camp, unsere Unterkunft der 3 nächsten Nächte.(2) - Fotogalarie Flug Maun - Lebala

Samstag, 25. Februar 2017

Geburtstags-Lunch auf der Reise vom Country of Slow Living zum Country of Very Slow Living (Update 13.04.2017)

Geburtstags-LunchGeburtstags-Lunch Der 2,5-stündige Flug von Kapstadt nach Botswana(1,2) fand in einer kleinen Maschine mit 30 Plätzen statt, von denen 8 besetzt waren. Gleich nach dem Start wurde der Geburtstags-Lunch mit obligatorischer Auswahl von Beef und Chicken serviert.
In Maun ist die Temperatur durchaus angenehm, aber die Luftfeuchtigkeit dürfte bei 100 % liegen. Daher läuft das Leben vor Ort noch langsamer, als wir es von Südafrika kennen. Überraschenderweise haben wir eine Internetverbindung in der Unterkunft, so dass wir letzte News noch online stellen können, ehe wir morgen die Wildnis erobern. Jetzt gehen wir zum Dinner im Restaurant der Lodge. - Fotogalerie - Fotos Dinner

Donnerstag, 23. Februar 2017

Spaziergang in Kapstadt von Bantry Bay zur Waterfront

Sea Point, Signal Hill Heute wird es heiß, zu heiß für Wanderungen in schattenlosen Bergregionen. Untätig bleiben wir nicht und unternehmen einen mehrstündigen Spaziergang entlang der Küste vom Vorort Bantry Bay zur Waterfront im Hafengelände Kapstadts. An der Atlantikpromenade weht eine leichte, kühlende Brise. Sobald wir uns im Windschatten bewegen, werden wir gegart - langsam, bei Niedrigtemperatur, 'Slow Cooking'. Nach 1:15 Std. erreichen wir die Waterfront im restaurierten ehemaligen Werft- und Hafenviertel. An der Waterfront feiern Kommerz und Tourismus ein Dauerfest. Wie ein Magnet zieht die Waterfront Besucher an und sorgt dafür, dass die Innenstadt verödete und sich dort Prostitution und Kriminalität ausbreiteten. Jährlich mehr als 30 Millionen Besucher 'liken' die Waterfront. Warum das so ist, erschließt sich uns nicht. Vermutlich fehlt uns ein Gen. Nach einem kurzen Rundgang mit Imbiss treten wir den Rückweg über die grüne Oase Green Point Park an. Die aktuelle Wasserknappheit aufgrund langer Trockenheit macht einen restriktiven Wasserhaushalt notwendig, durch den öffentliche Grünanlagen und private Gärten verdorren. Die große Golfanlage im Park präsentiert sich saftig grün. Zufall? Dass ausgerechnet am Green Point das WM-Stadion 2010 errichtet wurde, ist eine weitere, von politischen Projekten motivierte stadtplanerische Fragwürdigkeit. Mit monumentaler Brille wird der Durchblick nicht besser. Warum sollte Planung des öffentlichen Raums und seiner Infrastruktur in Kapstadt besser funktionieren als in Köln, Berlin, Stuttgart? - Fotogalerie

Dinner auf der Kap-Halbinsel in Kapstadt, Constantia, Noordhoek

Amuse Bouche La Colombe Garden
La Colombe Garden (Amuse Bouche)
Im Raum Kapstadt kommen 'Foodies' auf ihre Kosten, wenn sie die Qual der Wahl bewältigt haben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis von Spitzenrestaurants ist im Vergleich zu Europa und USA sehr günstig, aber längst nicht mehr so günstig wie vor 10-15 Jahren.
Bereits in Deutschland haben wir 4 Restaurants reserviert, die wir im Rahmen unseres einwöchigen Aufenthaltes in Hout Bay (ein Vorort von Kapstadt) besuchen möchten. Auf ein Dinner im The Test Kitchen (bestes Restaurant in Afrika und Nr. 22 der Pellegrino-Liste 2016 der weltbesten Restaurants) müssen wir auch in diesem Jahr verzichten, weil eine Reservierung nicht möglich war, obwohl wir uns strikt an das vom Restaurant vorgegebene Prozedere gehalten haben. Unsere Auswahl neuer avantgardistischer und bewährter klassischer Restaurants verspricht dennoch spannend zu werden. Sie deckt ein weites Spektrum ab und berücksichtigt mit La Colombe ein Restaurant auf Platz 76 der Pellegrino-Liste 2016.  

Mittwoch, 22. Februar 2017

Hiking im Silvermine Nature Reserve East des Table Mountain National Park

Atlantik mit Bucht von Hout Bay Das Silvermine Nature Reserve ist ein Reservat innerhalb des Table Mountain National Park mit 2 Zugängen am Pass des Ou Kaapse Wegs. Nachdem wir gestern im westlichen Teil des Parks unterwegs waren (Post vom 21.02.2017) besuchen wir heute den Ostteil. Dieser glänzt nicht mit Viewpoints, wie wir sie gestern erlebten, er bietet aber deutlich interessantere landschaftliche Strukturen. Fehlender Wind und zunehmende Hitze zehren im steigenden Gelände an unserer Motivation. Nach 1:20 Std. entschließen wir uns am 'Amphitheater' zur Umkehr (2:20 Std. Gesamtgehzeit).
Nach langer Trockenheit steigt mit der Hitze das Feuerrisiko. Auf dem Rückweg nehmen wir den aufsteigenden Rauchpilz eines Buschfeuers am Karbonkelberg hinter Hout Bay wahr. Ab dem Mittag sind 3 Hubschrauber pausenlos im Löscheinsatz. Bis zum Abend scheint zwar das Feuer unter Kontrolle zu sein, aber am nächsten Tag qualmt es noch mehr von gleich mehreren Brandherden. - Fotogalerie

Dienstag, 21. Februar 2017

Hiking im Silvermine Nature Reserve West des Table Mountain National Park

Vogel über dem Chapman's Peak DriveDas Silvermine Nature Reserve ist ein Reservat innerhalb des Table Mountain National Park mit 2 Zugängen am Pass des Ou Kaapse Wegs. Wir wandern heute im westlichen Teil des Parks und nehmen uns vor, morgen den Ostteil zu besuchen. Die Folgen eines Großbrands im März 2015 sind nicht zu übersehen. Die Holzplattform am Viewpoint über Hout Bay ist ein Opfer des Feuers und wurde nicht wieder neu errichtet. Die Vegetation hat sich jedoch soweit erholt, dass sich ein Besuch lohnt. Die meisten Besucher gehen nur zum Wasserreservoir, um dort zu plantschen und zu picknicken. Wir gehen stattdessen auf den eingerichteten Trails in 3 Stunden mehrere Viewpoints ab und blicken auf die Weinberge von Constantia unter dem Table Mountain sowie Noordhoek und Hout Bay an der Atlantikküste. Die beiden Orte verbindet die weltberühmte Küstenstraße Chapman's Peak Drive, der alljährlich am Ostersamstag den Teilnehmern des 56 km langen Two Oceans Marathons gehört, durch den wir in den Jahren 2001-2008 diese Region entdeckt haben. - Fotogalerie

Montag, 20. Februar 2017

Hiking im Biosphärenreservat Kogelberg Nature Reserve an der Whale Route

Palmiet River im Kogelberg Nature ReserveÖstliche False Bay an der Whale Route Der 'Clarence Drive' (R44) auf der Ostseite der False Bay zwischen Gorden's Bay und Hermanus ist neben dem Chapman's Peak Drive nicht nur eine der großartigsten Küstenstraßen über Südafrika hinaus, sie gilt auch als  'Whale Route'. Von August bis Dezember ziehen Southern-Right-Wale (Südkaper bzw. Glattwale) nah der Küste vorbei und können von Aussichtspunkten an der Straße beobachtet werden. Walzeit haben wir jetzt nicht, weshalb wir lediglich die Küstenstraße genießen auf dem Weg zum Kogelberg Nature Reserve, das wir noch nicht kennen und auf einer Wanderung erkunden wollen. - Fotogalerie

Sonntag, 19. Februar 2017

Hiking auf dem Table Mountain Contour Path zwischen Constantia Nek und Kirstenbosch

Weingüter und Weinberge und von Constantia Der Table Mountain National Park liegt vor der Tür unserer Unterkunft in Hout Bay. Von Uli's Guesthouse fahren wir nur wenige Kilometer bis Constantia Nek. An diesem niedrigen Pass des Tafelbergs starten etliche Hiking Trails, u.a. der am Fuß des Table Mountains ohne große Höhenunterschiede über 16 km bis zur Talstation der Seilbahn verlaufende Contour Path. Auf dem Trail gehen wir einen Abschnitt bis Kirstenbosch Gardens und genießen Ausblicke auf Constantia, die False Bay und die Ostseite des Tafelbergs. Nach 1,5 Stunden erreichen wir einen der weltweit bedeutendsten und großartigsten botanischen Gärten, den wir heute durch die 'Hintertür' betreten und damit eine Entry Fee von 60 Rand pP ersparen. Kirstenbosch Gardens haben wir schon oft besucht. Heute nutzen wir die Anlage lediglich für ein Picknick vor dem Rückweg. (3 Std. Gesamtgehzeit) - Fotogalerie

Samstag, 18. Februar 2017

Unsere Südafrika-Rundreise endet in Hout Bay

Hout Bay, Chapman's Peak Drive Nach 3-wöchiger Rundreise in nord-westlichen Regionen Südafrikas erreichen wir Hout Bay, ein Vorort südlich von Kapstadt. Uli und Patrick, Eigentümer von Uli's Guesthouse, begrüßen uns wie vertraute Heimkehrer. Wir lieben diese Unterkunft, in der wir seit 2002 zum 8. Mal wohnen. Als Werbung oder Empfehlung möchten wir diese Information nicht verstanden wissen, weil Ansprüche und Bedürfnisse von Menschen unterschiedlich sind. Eine komplette Woche bleiben wir in Hout Bay, ehe wir am 25. Februar für weitere 10 Tage nach Botswana reisen. Eindrücke des Hauses und seiner Umgebung zeigt ein Post des Vorjahres: Ankunft in Hout Bay.
Neben dem Tafelberg im gleichnamigen Nationalpark ist der als eine der schönsten und kühnsten Küstenstraßen der Welt geltende Chapman's Peak Drive eine touristische Top-Sehenswürdigkeit im Raum Hout Bay. - Webseite Chapman's Peak Drive - Fotogalerie

Freitag, 17. Februar 2017

Hiking an der Garden Route - Half Collared Kingfisher Trail im Wilderness Nationalpark

Half-collared Kingfisher Trail am Touws River Von Knysna fahren wir nach Westen in Richtung Wilderness, um eine Wanderung im ehemaligen Wilderness Nationalpark zu unternehmen. 2009 wurden an der Garden Route verstreute Nationalparks zum Garden Route-Nationalpark zusammengefasst, was Vorteile haben mag, aber Besuchern die Orientierung erschwert. Im Zielgebiet sind mehrere Hiking Trails eingerichtet. Wir gehen den nach der Spezie Kingfisher benannten 'Half-collared Kingfisher Trail' entlang des Touws Rivers. Beobachten konnten wir jedoch keinen der Vögel am Trail, der nach ca. 4 km Distanz an einem Wasserfall endet. Im mittleren Abschnitt des Trails bestehen 2 Routenoptionen, auf denen jeweils kleine Prüfungen zu bestehen sind. Die Variante via 'Stepping Stones' verläuft schweißtreibend auf ruppig-profiliertem Dschungelpfad im Regenwald, ehe wir den Touws River und 2 Nebenarme überqueren. An einer breiten Furt wechseln wir die Flussseite mit Hilfe im Flussbett angeordneter großer Kiesel, den 'Stepping Stones'. Wer auf dem Hauptweg bleibt, darf sich trockenen Fußes mit einer an Seilen befestigten labilen Pontonfähre über den Touws River ziehen. Auf Holzstegen und mit zahlreichen Stufen führt der Trail in dem sich zu einer Schlucht verengenden Flusstal bis zu einem Wasserfall, dessen Pool einige Wanderer für ein Bad nutzen. (1:30 Std. + 1:15 Std. Gehzeit) - Fotogalerie

Donnerstag, 16. Februar 2017

Hiking an der Garden Route im Robberg Nature Reserve, Plettenberg Bay

Witsand und Die Eiland Der Robberg ist eine unter Naturschutz stehende Halbinsel der Plettenberg Bay an der Garden Route. Genau ein Hiking Trail führt als Schleife durch das Robberg Nature Reserve, aber dieser ist bei guten Bedingungen kaum zu toppen, weshalb wir den Trail über die Jahre schon mehrmals gegangen sind, ohne dass unsere Begeisterung nachließe. Aufgrund von 2 Abkürzungsmöglichkeiten bestehen 3 Routen-Optionen: Kurz (30 Minuten), mittel (2 Std.), lang (5 Std.). Bei der langen Variante sind Tidenzeiten unbedingt zu beachten. Wir entscheiden uns für die mittlere Option. Nach 'The Gap', ein enger Einschnitt der Halbinsel, ist der urspünglich ausgesetzte Trail auf der östlichen Seite der Halbinsel inzwischen per Geländer entschärft. Nachdem wir eine kleine Seelöwenkolonie passiert haben, wechseln wir an der großen Düne Witsand von der östlichen Seite auf die westliche Seite der Halbinsel und nehmen die 'Genuß-Schleife' auf Stegen über 'Die Eiland' selbstverständlich mit. Der Rückweg ist ein wenig 'rocky', bereitet aber keine besonderen Probleme. Das Vergnügen ist nach 2 Stunden leider beendet. Die große Runde nehmen wir uns für die nächste Reise an die Garden Route vor. - Fotogalerie

Mittwoch, 15. Februar 2017

Reise von Graaff-Reinet in der Karoo nach Knysna an der Garden Route

N9 an den Kammanassiebergen
Von Graaff-Reinet in der Karoo reisen wir zunächst 1,5 Stunden durch ödes, überweidetes, flaches Farmland nach Süden, bis wir auf eine Kette schroffer Berge treffen, die über ca. 300 km die Wüste der Karoo von einem fruchtbaren Küstenstreifen am Indischen Ozean trennt, der Garden Route. In unserer Richtung bestehen 2 Optionen zur Überquerung dieser landschaftlich reizvollen Bergkette zum Etappenziel in Knysna. Wir meiden die kürzere Strecke über den abenteuerlichen Prince Alfred Pass (R339) und wählen die 90 km längere Variante, die mehrere Pässe der Kammanassieberge und Outeniqua Mountains komfortabel überwindet. Entlang endloser weißer Strände durchquert die Route von George bis Knysna Lagunenlandschaften und tiefe Wälder zwischen Schluchten und Flussläufen. Auf diesem Routenabschnitt pocht das touristische Herz der Garden Route im mitunter schrillen und oft von deutschen Tönen begleiteten Takt, den wir so wenig mögen wie Kölner Karneval in der fernen Heimat. Glüklicherweise bietet die Garden Route auch viele ruhige Orte. Wer jedoch Einsamkeit bevorzugt, ist am falschen Platz. - Fotogalerie

Dienstag, 14. Februar 2017

Meeting the Cacti-Man und sternewürdiges Dinner in Graaff-Reinet

Tafel am Eingang zum Cacti & Succulent GardenMurray St in Graaff-Reinet Nach der Tour durch den Cambedoo Nationalpark (Post) besuchen wir den ebenso bemerkenswerten wie kuriosen privaten Obesa Cacti & Succulent Garden in Graaff-Reinet. Am Ende der Murray St liegt zwischen bunten Häusern der Obesa Lodge der Eingang zum Kakteengarten. Ein Schild schließt Amerikaner seit der Wahl Donald Trumps am 8. November 2016 vom Besuch des Gartens aus. Die Aufklärung folgt kurz nachdem wir den Eintrittspreis von 30 Rand pP in den Schlitz einer Box bei der Zugangstür gesteckt haben.
Am Abend genießen wir das Vergnügen eines sternewürdigen Dinners im eleganten Camdeboo Restaurant des Drostdy Hotels.

Camdeboo Nationalpark bei Graaff-Reinet

Graaff-Reinet Wir verbringen nur einen vollen Tag in Graff-Reinet und haben uns ein strammes Programm vorgenommen. Der Vormittag gehört dem Camdeboo Nationalpark(1), der unseren Abstecher nach Graff-Reinet motivierte. Der Nationalpark gliedert sich in zwei Bereiche. Der westliche Bereich liegt in einem bergigen Ausläufer der Großen Randstufe. Säulenartige Strukturen von Karoo-Doleriten modellieren die Hauptattraktion des Nationalparks, ein bizarr erodiertes Felsental, das ‚Valley of Desolation’(2). Die Umgebung des an Graaff-Reinet angrenzenden Nqweba-Staudamms(3) bildet den östlichen Bereich das Nationalparks, der als touristisch weniger bedeutende ‚Game View Area’ besichtigt werden kann .
Über Aktivitäten am Nachmittag und am Abend berichtet der Post: Meeting the Cacti-Man und sternewürdiges Dinner in Graff-Reinet.


Montag, 13. Februar 2017

Reise vom Karoo Nationalpark nach Graaff-Reinet am Camdeboo Nationalpark

Graaff-Reinet Zwei weitere Tage bleiben wir im Gebiet der Karoo, reisen jedoch vom Karoo-Nationalpark im Northern Cape ca. 220 km in östlicher Richtung zur Stadt Graaff-Reinet(1) im Distrikt Sarah Baartman(2) in der Provinz Eastern Cape. Über 140 km durchqueren wir zwischen Beaufort West und Aberdeen eine durch Schafzucht völlig überweidete trostlose, flache Steppenlandschaft. Ab Aberdeen wird die Karoo bergig und grün. Die in einer Flussschleife des Sundays River liegende Stadt Graaff-Reinet ist nahezu vollständig vom Camdeboo-Nationalpark umgeben, den wir morgen besuchen werden. In Graaff-Reinet stehen mehr als 200 Gebäude im kapholländischen oder viktorianischen Stil unter Denkmalschutz. Der für südafrikanische Verhältnisse vergleichsweise hübsche Ort erinnert an Stellenbosch in den Winelands bei Kapstadt. In der Vergangenheit war Graaff-Reinet zunächst ein Stützpunkt auf dem Weg zu Diamenten- und Goldfeldern im Norden des Landes. In der Gegenwart ist Graaff-Reinet ein Wirtschafts- und Handelszentrum der Viehzucht. - Fotogalerie

Samstag, 11. Februar 2017

Aktivitäten im Karoo Nationalpark (Update 28.03.2017)

Klipspringer's Passstraße in den Nuweveld Mountains 3 Übernachten im Rest Camp des Karoo Nationalparks geben uns Gelegenheit, Optionen für selfguided Touren über 2 Tage ohne Zeitdruck zu genießen. Wir konzentrieren uns auf die beiden Vormittage, weil es an den Nachmittagen heiß wird und Gewitter mit starken Regenfällen und Windböen auftreten. Am Abend ist das Wetter wieder friedlich.
Zusätzlich hätten wir gerne morgens und/oder abends an Game Drives teilgenommen, die von Rangern des Nationalparks durchgeführt werden. Die vorausgesetzte Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen ist jedoch nicht zustande gekommen. Ob wir tatsächlich etwas versäumt haben, können wir mangels Erfahrung nicht beurteilen. Immerhin sind wir mit unseren eigenen Aktivitäten rundum zufrieden. Der Aufenthalt im Karoo Nationalpark hat sich für uns gelohnt. (Fotogalerien im nachfolgenden Kapitel)


Freitag, 10. Februar 2017

Reise von der Kalahari zum Karoo Nationalpark in der zentralen Karoo (Update 28.03.2017)

Sundown im Karoo Nationalpark Vom African Vineyard Guest House im Kanoneiland, eine landwirtschaftlich intensiv genutzte Region der Kalahari an einem Abschnitt des Orange Rivers, reisen wir zur Central Karoo, eine trockene Halbwüste im Zentrum Südafrikas. Auch diese Region wird seit Jahrhunderten von europäischen Siedlern für Farmwirtschaft genutzt. Raubtiere und Nahrungskonkurrenten störten die farm- oder landwirtschaftliche Produktion und wurden vertrieben, erschlagen oder erschossen. Menschen einheimischer Ethnien erging es nicht besser, wenn sie sich nicht an Lebensbedingungen, Religion und Wertvorstellungen von Siedlern anpassen und ein Leben als sklavenartige Farmarbeiter akzeptieren wollten. Siedlerkultur und deren Weidewirtschaft zerstörte endemische Kultur und deren Flora und Fauna in erdgeschichtlich kurzer Zeit.
Um kurz nach 8:00 Uhr brechen wir auf und fahren auf gut ausgebauten Straßen durch überwiegend eintönige Landschaften. Die mit fast 700 km längste Autoetappe unserer Reise lässt für Besichtigungen keine Zeit, was nicht stört, weil die Strecke kaum Interessantes bietet. Auf einigen Abschnitten verläuft die Nationalstraße über 30-40 km schnurgerade durch endloses karges Farmland. Wenn das Gelände eine Kurve erfordert, wird diese rechtzeitig auf Verkehrsschildern angekündigt. Um 16:00 Uhr erreichen wir das Gate zum Nationalpark. In der Liste am Hauptgate tragen wir uns als die zweiten Besucher an diesem Tag ein.  - Fotogalerie

Donnerstag, 9. Februar 2017

African Vineyard Guest House im Kanoneiland, Northern Cape (Update 27.03.3017)

Frühstück im African Vineyard Guest House Im African Vineyard Guest House genießen wir einen komfortablen Aufenthalt in einer üppig grünen, gepflegten Oase. Das große Zimmer ist wohnlich eingerichtet und klimatisiert. Ohne Klimaanlage wäre bei den aktuellen Temperaturen bis 40 Grad ein erholsamer Schlaf kaum möglich. Der Internetzugang ist labil und leistungsschwach, aber immerhin kostenlos. Hervorzuheben ist die gute Küche. Das mehrgängige Slow-Food-Dinner wird mit 230 Rand pP berechnet (ca. 16 €) und bereitet allabendlich Vergnügen. Eine besondere Erwähnung verdient das aufmerksame, freundliche Personal. Heute wurde sogar ungefragt unser Auto gereinigt, das nach langen Fahrten auf staubigen Gravel Roads diesen Service dringend benötigte. - Fotogalerie African Vineyard


Mittwoch, 8. Februar 2017

Augrabies Falls Nationalpark (Update 27.03.2017)

Augrabies Falls Der Augrabies Falls Nationalpark ist ein ‚must do‘ im Northern Cape. Von unserer Unterkunft, dem African Vineyard Guest House im Kanoneiland liegt der Zugang zum Nationalpark ca. eine Fahrtstunde entfernt. Auf der Anreise passieren wir in der Umgebung der für ihre Rosinenproduktion bekannten Ortschaften Keimoes und Kakamas mehrmals große Flächen, auf denen Trauben in der Sonne trocknen.
Hauptattraktion des Augrabies Falls Nationalparks ist bei der Ortschaft Augrabies ein Wasserfall, mit dem sich der Orange River über eine Felsstufe ca. 50 m in die Tiefe stürzt. Absolut sehenswert ist jedoch auch die von Granitformationen geprägte Berglandschaft des Nationalparks. - Fotogalerie Augrabies Falls

Dienstag, 7. Februar 2017

Kalahari-Reise von der !Xaus Lodge zum African Vineyard Guest House (Update 27.03.2017)

Abschiedsgruß der !Xaus Lodge Ein spannender Reiseabschnitt im abgelegenen Kgalagadie Transformer Park des Northern Cape geht zu Ende. Die Intensität von Naturerlebnissen, der Übernachtung in der Kieliekrankie Wilderness Lodge und dem Aufenthalt in der !Xaus Lodge rechtfertigen den weiten Weg. Auf der Rückreise erleben wir erneut den Wildreichtum im Auob River. Bei einem Stop an der Auchterlonie Picknick Area besichichtigen wir das Auchterlonie Museum. Das kleine Museum konserviert die Reste einer Farm, die um 1900 ein schottisches Paar in dieser Region betrieb. Einige schottische Bezeichnungen (z.B. Kiliekrankie) gehen auf dieses Paar zurück.
Unser Etappenziel ist das African Vinyeard Guest House, in dem wir bereits vom 3. auf den 4. Februar übernachtet haben. Auf der Rückreise vom Kgalagadie Transformer Park bleiben wir für 3 weitere Nächte in dem Guest House, ehe wir die Reise nach Süden in die Karoo fortsetzen. - Fotogalerie

Montag, 6. Februar 2017

Aktivitäten an der !Xaus Lodge, Kgalagadie Transfrontier Park (Update 24.03.2017)

Sonnenaufgang an der !Xaus-Lodge Kgalagadi Transfrontier Park Am Abend des Ankunfttages in der !Xaus Lodge unternehmen wir nach dem Dinner einen geführten Night Game Drive. Khali übernimmt die Rolle des Trackers. Von einem Sitz über der Stoßstange des Safarijeeps leuchtet er mit einer starken Handlampe die Landschaft ab. Wir treffen zwar nur auf wenig und dazu sehr scheues Wild in größerer Distanz, aber für die surreale Atmosphäre einer Nachtaktivität in dieser Umgebung lohnt sich die Unternehmung allemal. Fotos sind jedoch unter diesen Bedingungen keine relevante Option.
Am nächsten Morgen reisen gleich 4 Paare ab. Für die nächsten 24 Stunden sind wie die einzigen Gäste der !Xaus Lodge, was uns nicht im geringsten stört, sondern uns im Gegenteil die volle Aufmerksamkeit aller Mitarbeiter schenkt. Über den Tag genießen wir 3 Aktivitäten in der Dünenlandschaft des Kgalagadie Transfrontier Parks. - Fotogalerie !Xaus Lodge

Sonntag, 5. Februar 2017

Game Drive mit Jagdglück auf dem Weg zur !Xaus Lodge im Kgalagadi Transfrontier Park (Update 23.03.2017)

!Xaus-Lodge über der Salzpfanne Blue Wildebeest (Gnus) am Auob River Unser Cottage im Kieliekrankie Wilderness Camp müssen wir bis 10:00 Uhr räumen. Um 14:30 holt uns am 30 km entfernten Picknickplatz von Kamqua ein Guide der !Xaus Lodge ab. Den Zeitraum bis 14:00 Uhr nutzen wir für einen spannenden Game Drive im Auob River Flussbett.
Sehr gespannt sind wir auf die !Xaus Lodge, auf die uns ein Artikel von Andrea Diener in der FAZ vom 3.12.2015 aufmerksam machte: Das Glück liegt hinter Düne 91. 14 Monate später sind wir von Düne 91 nur noch wenige Kilometer entfernt.

Samstag, 4. Februar 2017

Reise zum Kgalagadi Transfrontier Park

Kieliekrankie Wilderness Camp im Kgalagadi Transfrontier Park Cottage 4 Vom African Vineyard Guest House reisen wir 330 km nach Norden in einen Zipfel Südafrikas, der zwischen Namibia im Westen und Botswana im Osten liegt. In der südlichen Kalahari, eine Dornbusch-Savanne, betreiben Südafrika und Botswana gemeinsam den Kgalagadi Transfrontier Park. Der abgelegene Park wird von relativ wenigen Besuchern frequentiert und ist insbesondere für seine hohe Dichte an Löwen bekannt. Mit einer Fläche von 38.000 qkm ist der Park größer als NRW (34,1 qkm). Grenzübertritte sind innerhalb des Parks jederzeit informell möglich. Wenn sich Einreise- und Ausreiseland unterscheiden, können alle Formalitäten im Nationalparkzentrum von Twee Rivieren erledigt werden. Dort sitzen sich Mitarbeiter von Parkverwaltung und Grenzpolizei beider Länder gegenüber. - Fotogalerie

Freitag, 3. Februar 2017

Reise zum Island of Slow Living am Orange River in der Green Kalahari

African Vineyard Guest House, Kanoneiland, Northern Cape Unsere Tagesetappe im Northern Cape führt von Naries in Namakwa nach Osten in Richtung Kalahari. Die Route verläuft mehr oder weniger parallel zum Orange River, über mehr als 200 km Grenzfluss zwischen Südafrika und Namibia. Nach 340 km Strecke durch extrem überweidetes Farmland in Wüstenregion treffen wir bei Kakamas auf den Orange River. Hier beginnt die Green Kalahari, eine intensiv landwirtschaftlich genutzte tropische Region, deren Lebensader der Orange River bildet. Bis zum Tagesziel passieren wir Weinfelder, Obst- und Gemüsefarmen. Der letzte Abschnitt unserer Etappe liegt im Kononeiland, eine grüne Insel zwischen Flussarmen des Orange River, die als 'island of slow living' gilt. Unser Tagesziel ist das African Vineyard Guest House, das in einer mit viel Engagement gepflegten Oase umgeben von Weinfeldern 10 geräumige und individuell gestaltete komfortable Gästezimmer vorhält. Akuell sitzen wir im üppigen Garten des Guest Houses und freuen uns auf ein Slow-Food-Dinner. - Fotogalerie der Etappe

Donnerstag, 2. Februar 2017

Wanderung zum Spectacular Mountain im Namakwa Land

Quiver-Tree (Köcherbaum)Viewpoint Spectacular Mountain Im Gelände der 6.500 ha großen Naries Farm bilden 4 bis zu 5 km lange, markierte Hiking-Trails ein Netz von Wanderrouten. Nach einem ausgezeichneten Frühstück im Manor House kombinieren wir 2 der Trails zu einer 8-9 km langen Wanderung, die uns zu einem View Point auf dem Spectacular Mountain führt, mit 822 m Höhe der höchste Punkt im Farmgelände. Der Hinweg auf dem felsigen ‚Quiver-Trail’ ist durchaus sportlich fordernd. Benannt ist der Trail nach einem mächtigen Köcherbaum (Quiver), den wir kurz vor dem View Point passieren. Nach einer Stunde recht anstrengender Wanderung erreichen wir den View Point, auf dem sich ein Schutzhaus befindet. Die Einrichtung lässt auf Gruppen-Events in der High Season schließen. Die Aussicht vom View Point ist nicht so spektakulär wie erwartet. Der Rückweg auf dem View Point Trail ist mit 1:40 Std. länger und weniger spannend als der Hinweg. Auf dem schattenlosen Weg strengt die ansteigende Hitze mehr an als der Trail. Nach 2:40 Std. Gesamtzeit sind wir zurück an unserer Mountain Suite, über die wir im Post von gestern berichten. Abgesehen von einer Unterbrechung für das Dinner im Manor House genießen wir den restlichen Tag in dieser unvergesslichen Umgebung. Fotogalerie Hiking

Mittwoch, 1. Februar 2017

Reise vom Western Cape nach Naries, Namakwa (Namaqua), Northern Cape

Tafelberg im nördlichen Western Cape Die Weiterreise von Oudrif in den Cederberg Mountains nach Norden zur Kalahari ist uns als Tagesetappe zu lang. Wir unterbrechen die Reise nach 350 km Strecke im Namakwa-Land. Charakteristisch für das Namakwa-Land sind Halbwüsten mit Felsformationen von Sandstein und Granit, in denen vereinzelte Köcherbäume und mitunter wilde Olivenbäume aufragen. Wenn in den Wintermonaten Juli und August genug Regen fällt, verzaubert ein dichter Blütenteppich von Wildblumen die sonst karge Landschaft. Die ‚Flower Season’ ist die touristische Hauptsaison der Region. Unterkünfte verdoppeln ihre Preise und sind trotzdem langfristig ausgebucht. Wir sind in der ‚Off-Season’ unterwegs. Auf den spektakulären Blütenzauber müssen wir verzichten, profitieren aber von günstigen Übernachtungspreisen und einsamen Landschaften. Fotogalerie der Etappe

Dienstag, 31. Januar 2017

Sevilla Rock Art Trail by Traveller's Rest in den Cederberg Mountains

Felszeichnung der SanSevilla Rock Art Trail Nach dem Frühstück in der Oudrif Farm empfiehlt Jeanine einen Ausflug zum Sevilla Rock Art Trail, an dem zahlreiche Felszeichnungen der San erhaltern sind. Der Trail liegt auf dem Gelände der Traveller's Rest Farm. Für den Trip überlässt uns Jeanine eine detaillierte Map und das Book 1 der Reihe ‚Rock Art of the Western Cape’. Bis auf den letzten Kilometer verläuft die ca. 40 km lange Strecke zum Traveller’s Rest Farm Stall auf Gravel Roads. Nach einstündiger, rumpeliger Fahrt erreichen wir problemlos das Ziel. Fotogalerie Sevilla Rock Art Trail

Morning Hike mit Bill zu San Rock Art an der Oudrif Farm

Morning Hike mit Bill Für den Morgen schlägt Bill eine Wanderung zu Felszeichnung der San in den Felsen über dem Doring River vor. Da der Tag warm zu werden verspricht und die Wanderung ein wenig Kletterei im schattenlosen Gelände erfordert, starten wir nach einer Tasse Kaffee und einem vom Bill am Morgen frisch gebackenen Muffin um 7:30 Uhr. Der Abstieg von der Oudrif Farm zum Doring River und die Überquerung des nur noch wenig Wasser führenden Flusses sind harmlos. Der Gegenanstieg im felsigen Gelände bereitet dagegen einige Mühe.
Fotolgalerie Morning Hike mit Bill




Montag, 30. Januar 2017

Oudrif Farm in den Cederberg Mountains, Western Cape

Oudrif Farm Der zweiter Standort unserer Reise liegt ‚Off-the-grid’ in den Cederberg Mountains im Tal des Doring Rivers, ein Nebenfluss des Olifant Rivers, aus dem das Brauchwasser in Tanks der Anlage gepumpt wird. Bei der Buchung weisen die Gastgeber darauf hin, dass keine Internetverbindungen bestehen und Solarstrom weder den Betrieb elektrischer Geräte noch das Aufladen von Akkus erlaubt. 15 km nördlich von Clanwilliam fahren wir die letzten 35 km bis zum Ziel auf Gravel Roads, die uns in eine wilde Landschaft führen, in der es immerhin noch einige Farmen gibt. Zum Ziel hin verliert sich die Straße immer mehr. Die Gastgeber haben jedoch die Route so exakt beschrieben, dass keine Unsicherheiten aufkommen. Gegen 17:00 Uhr treffen wir an der Oudrif Farm ein, die keine Landwirtschaft, sondern 5 Gäste-Cottages betreibt. Bei Ankunft begrüßt uns Bill. Nach einem Drink beziehen wir unser aus natürlichen Materialien errichtetes ‚Straw Bale Cottage’. Fotogalerie Oudrif Farm


Rocherpan Nature Reserve, Western Cape

Atlantikküste am Rocherpan Nature Reserve Die Route unserer Reise von Paternoster zur Oudrif Farm in den Cederberg Mountains führt über das Rocherpan Nature Reserve. Das Feuchtgebiet ist für seine Vogelwelt bekannt. Die Pfanne liegt jedoch seit Januar trocken, so dass Wasservögel auf andere Reviere ausgewichen sind. Da wir dringend Bewegung brauchen, unternehmen wir trotzdem eine Wanderung im Naturschutzgebiet. Am Atlantikstrand treffen wir immerhin auf Seeschwalben und größere Kolonien von Kormorane. Bei unserer Annäherung fliehen die Vögel in dichten Schwärmen. Auf dem Rückweg verlängern wir unsere Runde zwar unfreiwillig, weil wir den Abzweig zum Parkplatz verpassen, aber die zusätzliche Bewegung tut uns gut.
Fotogalerie Rocherpan

Sonntag, 29. Januar 2017

West Coast Fossil Park

Guide Michael im Grabungsgelände West Coast Fossil ParkWest Coast Fossil Park Zwischen Vredenburg und Langebaan wurde auf dem Gelände einer ehemaligen Phosphormine eine außergewöhnliche große Lagerstätte von etwas mehr als 5 Millionen Jahre alten Fossilien gefunden. Nachdem der Minenbetrieb 1995 eingestellt wurde, setzten umfangreiche Grabungen und wissenschaftliche Auswertungen ein, die lange noch nicht abgeschlossen sind. Die Funde sind in der Gegenwart bereits derartig reichhaltig, dass die Beantragung als World Heritage Site und der Bau eines modernen Komplexes mit Museum, Laboren und Ausbildungsplätzen kurz vor der Vollendung steht. Die Eröffnung ist für April/Mai diesen Jahres angekündigt. Unser Besuch findet noch in den alten, bescheidenen Räumlichkeiten des West Coast Fossil Park statt. Grabungsgelände und Grabungslabor können nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden (ZAR 50 pP/Seniorentarif).- Fotogalerie West Coast Fossil Park